Chiropraktik

Chiropraktik ist eine Form der ganzheitlichen, manuellen Therapie, mit dem Ziel die normale Beweglichkeit eines Gelenkes zu erhalten bzw wieder herzustellen, so genannten Blockaden zu lösen. Der Körper eines Tieres setzt sich aus zahlreichen Knochen, Gelenke, Sehen und Muskeln zusammen, die aufgrund ihrer Anatomie gewisse Bewegungen zulassen. So hat jedes dieser Gelenke einen genau definierten Bewegungsspielraum. Diese Strukturen geben aber auch den Gelenken Stabilität. Durch zB ein Trauma, zu wildes Spielen, Ausrutschen oder intensiver Belastung im Sport kann es dazu kommen, dass dieser Bewegungsspielraum eingeschränkt wird. Dies hat auch Einfluss auf jene Nerven die in jenem Bereich die Wirbelsäule verlassen, ihr Informationsfluss wird gestört. Dadurch kann es zu mangelhafter Bewegungskoordination oder auch zu Fehlfunktionen der Organe kommen. Es wird dann von einer Blockade bzw. Subluxation gesprochen. Häufig treten zu Beginn Symptome, wie Steifheit, Muskelverspannungen, mangelnde Fähigkeit sich zu Biegen oder Verminderung der Leistungsfähigkeit, auf. Die Chiropraktik kann diese subklinischen Veränderungen diagnostizieren und behandeln, bevor mehr Schaden entsteht. Aufgabe des chiropraktisch arbeitenden Tierarztes ist es nun diese physiologische Beweglichkeit wieder herzustellen. Im Grunde wird der Körper durch die Behandlung biomechanisch auf „Null“ zurück gestellt, Muskeln und Sehnen müssen sich erst wieder umstellen. Deswegen ist es wichtig dem Prozess Zeit zu geben und oft sind dazu mehrere Behandlungen nötig (zB 2 – 3 in 6 – 8 Wochen). Wie Blockaden beheben? Nach einer ausführlichen Untersuchung, die auch das Gangbild mit einschließt, wird der chiropraktisch arbeitende Tierarzt eine festgestellte Blockade versuchen zu beheben und so die Beweglichkeit des Gelenkes wieder herzustellen. Dazu setzt er direkt auf die betroffene Stelle einen kurzen, schnellen und spezifischen Impuls. Sind prophylaktische Untersuchungen sinnvoll? Hier liegt einer der Vorteile der Chiropraktik! Durch regelmäßige Untersuchungen können Einschränkungen des physiologischen Bewegungsspielraumes im Vorfeld erkannt und behoben werden, bevor sich weitere Probleme manifestieren können. Ein Ziel der Chiropraktik ist es Erkrankungen langfristig zu verhindern!

Ursachen für Blockaden können sein:
Stürze
Ausrutschen
Stolpern
Transporte
Geburt (Fohlen, Stute)
Leistungsanforderungen
Beschlag
Sattel
Alter

Hinweise auf Blockaden können sein:
Haltungsanomalien
Sattelzwang
Unreinheiten in den Gängen, Taktprobleme
Probleme in der Versammlung
Schwierigkeiten sich zu Biegen oder rund zu machen
Steifheit
Rücken schwingt nicht richtig
Lehnt sich auf den Zügel, geht hinter dem Gebiss, hart in der Hand
Zuviel Gewicht auf der Vorhand
Schweifschlagen
Kopfschlagen, zB beim Wechsel der Gänge
Unregelmäßige Bemuskelung, Muskelatrophie
Probleme beim Vorwärts-Abwärts Reiten
Ungleichmäßiges Schwitzen
Wehren gegen den Reiter
Berührungsempfindlich an bestimmten Körperbereichen, wie zB beim Putzen
Änderung der Leistungsfähigkeit Usw.

Diese Aufzählungen sind nur Beispiele von vielen und daher nicht vollständig.

Aber Achtung: Bei bereits vorhanden Arthrosen bzw degenerative Gelenkserkrankungen (zB Hufrolle, Spat) kann Chiropraktik die Situation für ihr Tier sehr wohl verbessern und ev das Fortschreiten verlangsamen, jedoch nicht zu einer Heilung führen. Deswegen ist eine Diagnose bei Lahmheiten durch ihren Tierarzt im Vorfeld besonders wichtig, auch um einen guten Behandlungsplan erstellen zu können.

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Dry Needling

Dry needeling ist eine spezielle Technik der Akupunktur, wobei myofasciale Triggerpunkte gestochen werden. Ziel ist es diese zu lösen und somit Verspannungen und den Schmerz zu behandeln. Lokal begrenzte Verhärtungen in der Muskulatur nennt man myofasciale Triggerpunkte.

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Fascientherapie

Fascien befinden sich nicht nur unter der Haut, sondern sie umgeben und verbinden Muskel, Sehen, Gefäße, Nerven und Knochen, sowie auch die inneren Organe. Sie sind ein 3-dimensionales Struktur, die unseren Körper und den Körper unserer 4-beiniger Freunde durchziehen und verbinden. Lange Zeit fristeten sie in der strukturellen und funktionellen Anatomie ein kaum beachtetes Nischendasein. Was sich aber in den letzten Jahren rasende geändert hat, vor allem in der Forschung, aber auch im manualtherapeutischen Bereich erlangen sie immer mehr an Bedeutung.


Ich arbeite hier hauptsächlich nach der Methode „Animal Fascial Manipulation“ nach Stecco, sowie auch anderen Myofasciale Release Techniken.

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Lasertherapie

MLS® - Lasertherapie hat eine entzündungshemmende, schmerzlindernde und einen Anti-Ödem Effekt. Es werden direkt die Zellen angesprochen, wodurch die Zellaktivität und Durchblutung angeregt und somit die Regeneration beschleunigt wird. Er fördert die Wundheilung, zeigt daher bei oberflächigen Wunden und Ekzemen gute Erfolge.

Durch diese schnellen, positiven Wirkungen ergibt sich auch ein breites Einsatzgebiet, wie zB bei

Bursitis,

Bandscheibenerkrankungen,

Osteoarthrose,

Sehnen- und Bänderverletzungen (akut und chronisch),

Verstauchungen und Zerrungen,

Prellungen, Hämatome

Wunden

Perianalfisteln

Gingivitis/Stomatitis

usw.

Eingesetzt wird ein Mphi-Vet Orange Laser von ASA, welcher der Klasse 4 Laser angehört.

Empfohlen werden mindestens 4 – 6 Behandlungen 2 – 3 x pro Woche.

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